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BEI FASCHINGSUMZUG
18-Jährige wurde durch Stichflamme zu lebender Fackel

Schreckensszenen beim Faschingsumzug in Knittelfeld in der Steiermark: Als ein junger Mann auf einem Faschingswagen ein Stromaggregat auftanken wollte, schoss plötzlich eine Stichflamme empor - wobei eine daneben stehende 18-Jährige zur lebenden Fackel wurde. Die Obersteirerin erlitt schwerste Verbrennungen an Armen und Beinen.

25 Wagen hatten am Dienstag an dem Umzug teilgenommen, unter anderem auch ein dekorierter Lkw, auf dessen Ladefläche eine "Südsee-Party" gefeiert wurde. Es war gegen 15 Uhr, als ein 19-Jähriger Treibstoff in den Tank des Stromaggregats, mit dem die Musikanlage betrieben wurde, füllen wollte.

Dabei dürfte er Sprit verschüttet haben, der sich auf dem heißen Aggregat entzündete. Die Folge war eine Stichflamme, die die 18-jährige Julia E. traf. Sofort begann die Kleidung des Mädchens zu brennen, die Flammen griffen auch auf die Dekoration des Wagens über.

"Eine Anrainerin brachte einen Feuerlöscher, mit dem ein Feuerwehrkamerad aus Judenburg, der sich unter den Zuschauern befunden hatte, den Brand bekämpfte. Wir haben danach noch Sicherungsarbeiten durchgeführt", sagte Einsatzleiter Erwin Schabhüttl von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld. Die lebensgefährlich verletzte Julia E. wurde ins Judenburger Krankenhaus gebracht und danach ins AKH nach Wien geflogen.

 
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